Dimension lesen
Jeder Punkt hat eine Prüfanleitung und einen klaren Grün- und Rot-Zustand. Keine Theorie, sondern das, was wir in über 30 Onboardings gesehen haben.
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Du gehst die sieben Dimensionen einmal durch, setzt ehrlich einen Status und siehst sofort, wo dein LinkedIn steht. Nichts davon verlässt deinen Browser.
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So läuft der Check
Jede Dimension sagt dir, wie du sie prüfst und woran du grün oder rot erkennst. Am Ende steht dein Ergebnis von selbst da.
Jeder Punkt hat eine Prüfanleitung und einen klaren Grün- und Rot-Zustand. Keine Theorie, sondern das, was wir in über 30 Onboardings gesehen haben.
Markiere ehrlich: grün wenn es sitzt, gelb wenn es halb sitzt, rot wenn es fehlt. Das Ergebnis sieht niemand außer dir.
Nach allen sieben Punkten siehst du, was dein Stand bedeutet und ob ein Gespräch mit uns überhaupt Sinn ergibt.
Der Check
Lies die Dimension, dann tipp bei jeder auf Grün, Gelb oder Rot. Sobald alle sieben gesetzt sind, erscheint dein Ergebnis von selbst.
Profil-Substanz
Dein Profil ist deine Landing Page. Wenn es nicht in fünf Sekunden klar macht, wer du bist und für wen, scrollt jeder weiter.
Wie sieht das bei dir aus? Tipp einen der drei Punkte an.
Öffne dein Profil und lies Headline und About, als wärst du ein potenzieller Kunde. Ist sofort klar: Wem hilfst du, womit, mit welchem Ergebnis? Unterstützt der Banner deinen Fokus?
Headline nennt Zielgruppe und Ergebnis, nicht nur den Jobtitel. About erzählt eine klare Geschichte mit Beleg. Banner stützt die Positionierung. Besucher verstehen in fünf Sekunden, warum sie dich brauchen.
Headline ist der Jobtitel. About ist Lebenslauf oder leer. Banner ist der Standardhintergrund. Profilbild veraltet. Kein Wert erkennbar.
Bei acht von zehn Führungskräften, die zu uns kommen, lautet die Headline „CEO bei Firma“. Niemand weiß, ob das für ihn relevant ist. Das ändern wir im ersten Satz des Onboardings.
Warum das zählt: Dein Profil wird vor jedem Meeting, jedem Deal und jeder Bewerbung aufgerufen. Es arbeitet für dich oder gegen dich, rund um die Uhr.
Post-Frequenz
Sichtbarkeit ist keine Frage des Talents, sondern der Konsistenz. Wer sporadisch postet, existiert für den Algorithmus nicht.
Wie sieht das bei dir aus? Tipp einen der drei Punkte an.
Sieh dir deine letzten 30 Tage an. Wie viele Posts waren es? Gab es Lücken von mehr als sieben Tagen? Ist ein Rhythmus erkennbar?
Mindestens zwei Posts pro Woche, keine Lücke über fünf Tage. Ein Redaktionsplan existiert. Die Posts folgen einem System, nicht der Eingebung des Moments.
Letzter Post vor mehr als zwei Wochen. Oder Schübe: drei Posts in einer Woche, danach drei Wochen Stille. Kein Plan, kein System.
Der Algorithmus bevorzugt konsistente Absender. Wer einmal im Monat postet, startet jedes Mal bei null. Wer dreimal pro Woche postet, baut Schwung auf.
Warum das zählt: Konsistenz schlägt Perfektion. Lieber drei solide Posts pro Woche als ein perfekter im Monat. Das Netzwerk muss dich sehen, um dich zu kennen.
Voice-Konsistenz
Personal Branding lebt von Wiedererkennbarkeit. Wer klingt wie alle, wird behandelt wie alle. Also ignoriert.
Wie sieht das bei dir aus? Tipp einen der drei Punkte an.
Lies deine letzten zehn Posts. Klingt das nach einer Person mit Haltung oder nach einer Mischung aus Firmenupdate, Motivationsspruch und Fachbeitrag? Würde jemand die Posts dir zuordnen, wenn dein Name fehlt?
Zwei bis drei Themen, für die du stehst. Erkennbarer Schreibstil. Meinung ist vorhanden. Wer drei Posts liest, weiß, wofür du stehst.
Posts ohne roten Faden. Branchennews, Firmenjubiläum, Zitate, gelegentlich ein Fachbeitrag. Kein Thema, für das man dich kennt. Keine Meinung, die aneckt.
Voice ist das häufigste Problem in unseren Onboardings. Es wird „irgendwas Relevantes“ gepostet statt das eine, wofür man relevant sein will. Das lösen wir in Woche eins.
Warum das zählt: Menschen folgen Menschen, nicht Themensammlern. Eine klare Stimme baut Follower auf, die kaufen, nicht nur liken.
Inbound-Signal
LinkedIn ist kein Sendekanal, sondern ein Eingangskanal. Wenn keine Anfragen kommen, arbeitet das System nicht.
Wie sieht das bei dir aus? Tipp einen der drei Punkte an.
Sieh in Postfach und Benachrichtigungen der letzten 60 Tage. Haben sich Leads gemeldet? Bewerber, die dich kannten? Einladungen oder Kooperationsanfragen, die du nicht angestoßen hast?
Ein bis zwei qualifizierte Kontakte pro Monat, die auf deine Präsenz zurückgehen. Profilbesuche wachsen messbar. Leute schreiben dich an, weil sie deine Inhalte kennen.
Außer gelegentlichen Likes passiert nichts. Keine Leads, keine Bewerbungen, keine Anfragen. Oder du weißt es nicht, weil nie gemessen wurde.
Ein Kunde hatte nach 90 Tagen drei qualifizierte Inbound-Gespräche, aus null Aktivität davor. Kein Zufall, sondern System.
Warum das zählt: Ohne Inbound-Signal ist LinkedIn kein Vermögenswert, sondern verbrauchte Zeit. Das lässt sich ändern, aber nicht ohne System.
Netzwerk-Qualität
Tausend Kontakte aus der richtigen Zielgruppe sind mehr wert als zehntausend zufällige. Reichweite ohne Relevanz ist Lärm.
Wie sieht das bei dir aus? Tipp einen der drei Punkte an.
Sieh nach, wer deine letzten fünf Posts kommentiert oder geliked hat. Sind das Menschen aus deiner Zielgruppe oder überwiegend Kollegen und Zufallskontakte? Nimmst du Anfragen strategisch an oder nach Gefühl?
Du vernetzt dich gezielt mit Entscheidern, möglichen Kunden und Talenten. Anfragen werden nach Relevanz bewertet. Reaktionen kommen von Leuten, die kaufen oder empfehlen könnten.
Du nimmst alle Anfragen an oder keine. Keine Strategie. Reaktionen kommen von Leuten, die dir nichts abkaufen. Das Netzwerk wächst zufällig oder gar nicht.
Die Netzwerkqualität entscheidet, ob dein nächster Post die richtigen Augen erreicht. Wir bauen das gezielt auf, über Relevanz statt Masse.
Warum das zählt: Deine Inhalte werden zuerst deinen direkten Kontakten gezeigt. Sind die falsch, verpufft jeder Post, egal wie gut er ist.
Reichweiten-Realität
Viele halten Präsenz und Reichweite für dasselbe. Das sind zwei verschiedene Dinge.
Wie sieht das bei dir aus? Tipp einen der drei Punkte an.
Öffne die Analyse deiner letzten Posts. Wie hoch sind die Impressionen im Verhältnis zur Kontaktzahl? Gab es Posts, die ein Vielfaches erreicht haben? Wächst die Followerzahl organisch?
Impressionen liegen im Schnitt bei mindestens dem Dreifachen deiner Kontaktzahl. Einzelne Posts erreichen ein Vielfaches. Die Followerzahl wächst monatlich um zwei bis fünf Prozent.
Impressionen entsprechen etwa deiner Kontaktzahl, du erreichst also nur, wer dir ohnehin folgt. Kein organisches Wachstum. Posts schwanken ohne erkennbares Muster.
Reichweite folgt Mustern: Einstieg, Format, Zeitpunkt, Reaktionen in der ersten Stunde. Das lernt man oder lässt es machen.
Warum das zählt: Wenn deine Posts nur das bestehende Netzwerk erreichen, wächst deine Sichtbarkeit nicht. Neue Anfragen kommen immer von außerhalb.
Conversion-Logik
Sichtbarkeit ohne nächsten Schritt ist ein Hobby. LinkedIn soll Geschäft bringen, sonst ist es das falsche Werkzeug.
Wie sieht das bei dir aus? Tipp einen der drei Punkte an.
Was passiert, wenn jemand dein Profil besucht und Interesse hat? Gibt es eine klare Handlungsaufforderung, einen Terminlink oder eine Adresse? Enden deine Posts gelegentlich mit einem konkreten Angebot?
Das Profil hat eine klare Handlungsaufforderung in Featured-Bereich, am Ende des About-Texts und in den Kontaktdaten. Einzelne Posts laden direkt zum Gespräch ein. Der nächste Schritt ist ohne Suchen erkennbar.
Kein nächster Schritt im Profil. Posts enden ohne Aufforderung. Wer dich findet, muss selbst recherchieren, wie er dich erreicht.
Der Featured-Bereich ist die am meisten unterschätzte Fläche auf LinkedIn. Richtig genutzt ist er die einzige aktive Handlungsaufforderung im Profil, und die meisten lassen ihn leer.
Warum das zählt: Die anderen sechs Dimensionen bringen jemanden auf dein Profil. Führt von dort kein Weg weiter, war alles umsonst.
Deine Auswertung
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rote PunkteSetz für jede Dimension einen Status. Ehrlich, nicht wohlwollend. Das Ergebnis sieht niemand außer dir.
Bevor du fragst
Alle zwei Wochen 20 Minuten Interview, einmal pro Woche Freigabe unter zehn Minuten, ein Call im Monat. Schreiben und Planen liegt bei uns.
Kein Post geht ohne deine Freigabe live. Positionierung und Meinung kommen von dir. Zugänge liegen bei dir und sind jederzeit entziehbar.
Monat eins geht für Positionierung und Profil drauf, ab Monat zwei läuft Content, ab Monat drei lässt sich bewerten.
Belege
Erste Podcast-Einladung in Woche 6. Direkt wegen eines Posts, den wir zusammen entwickelt haben.
Thomas H.Managing Director · Consulting, München
Recruiting war unser Hauptproblem. Heute bewerben sich Kandidaten, weil sie mich auf LinkedIn kennen.
Julia W.Gründerin · D2C Brand, Köln
Alle Aussagen mit Zustimmung der Personen veröffentlicht. Auf Wunsch anonymisiert.
So arbeiten wir
Meinung, Ziele, Zielgruppe, Wettbewerb. Ohne Call-Marathon.
Woche 1 bis 2
Deine Themen, deine Stimme, deine Haltung. Erst danach schreibt jemand einen Post.
Woche 2 bis 3
Profil live, erste Serie draußen, Netzwerkarbeit läuft an.
Woche 3 bis 4
Schreiben, Redaktion, Zahlen im Monatsreport. Ohne Aufwand für dich.
Monatlich
Diagnose besprechen
Sag uns kurz, wo du stehst. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung, noch vor dem Call. Passt die Situation nicht, sagen wir das direkt.
Von Gründern für Gründer
Wir haben CloutCollective gegründet, weil wir beide gesehen haben, wie viel Umsatz, Recruiting-Power und Sichtbarkeit Führungskräfte liegen lassen. Nicht weil sie nicht gut sind, sondern weil LinkedIn für sie nicht arbeitet. Das zu ändern ist unser Job.

Co-Founder · Client & Strategy Lead

Co-Founder · Operations & Content Lead